Michael Sagenhorn/ März 22, 2026/ Events, Literatur, Sagenhorn Einblicke/ 0Kommentare

Vom 19.03.2026 bis 22.03.206 fand die Leipziger Buchmesse statt, die erste Buchmesse, die ich noch vielen Jahren besucht habe.

Das hat jedoch nichts mit meinem Vor kurzem veröffentlichten Roman zu tun. Und zum ersten Mal besuchte ich die Messe auch nicht als Autor, sondern als Teil meiner lieben Familie.

Der Besuch hat sich schon im letzten Jahr abgezeichnet, als ich auf dem MäCon des SFCBW von einem lieben Clubmitglied, Sabine, erfahren habe, dass sie mich, meine Frau und unsere Kinder bei sich während der Buchmesse unterbringen könne.

Dieses Angebot nahm ich dankend an. Meine Frau wollte die Buchmesse schon immer einmal besuchen, und besonders meine Tochter interessierte sich dafür, weil sie als Anime- und Mangafan die Manga-Comic-Con besuchen wollte.

Für mich selbst war es eine gute Gelegenheit Bücherluft zu schnuppern und Sabine wiederzusehen.

Da die Kinder noch zur Schule mussten, konnten wir erst Freitag Mittag aufbrechen. Das bedeutet, wir haben ohnehin nur einen ganzen Tag: Samstag, der zugleich Großkampftag der Messe war.

Der Zufall wollte es, dass wir mit Sabine und ihrem Begleiter zur Messe fuhren, da wir uns bei der S-Bahn trafen. So vertrieben wir uns die Zeit mit kurzweiligem Geplauder. Da Sabine ebenfalls ein Fan von HeroQuest ist, und mein Sohn Feuer und Flamme für dieses Spiel ist, hatten wir gleich ein Thema das Generationen verbindet.

Für meine Tochter wurde es dann auf der Messe so richtig interessant. Wir begannen unsere Tour bei der Manga-Comic-Con. Jede Menge Cosplayer präsentierten ihre Costüme. Nicht nur Charaktere aus Mangas und Animes trieben sich hier herum, sondern auch Schurken und Helden von anderen Geschichten. Besonders stechen mir hier ins Auge, Anakin Skywalker, Geralt von Riva und ein beeindeuckender Alien Xenomorph.

Teilweise nötigten mir die Kosrümträger Respekt ab, da manche Kostüme wirklich nicht sehr bequem aussehen. Da merkt man die Liebe zu den jeweiligen Franchises.

Natürlich konnte man sich auch dementsprechend eindecken, an Ständen die einfache Kostüme für jeden Geschmack anboten.

Nachdem wir uns mit Fritten gestärkt hatten, ging es in die nächste Halle, die zugleich auch unsere letzte sein sollte, da die Kinder noch nicht über die nötige Ausdauer verfügten. Hier trafen sich Stände der phantastischen Verlage mit Ausstellern von weiteren Comicverlagen.

Auch Hugendubel war dort, natürlich mit einem extra Bereich für junge Leser. Schwupp! Da war mein Sohn schon bei Büchern über Tiefsee und Raumfahrt verschwunden.

Nach insgesamt drei Stunden, kämpften wir uns durch die Massen, langsam dem Ausgang entgegen. Meine Tochter und ich sind uns einig: Wir werden wiederkommen! Sie mit einer Freundin und im coolem Kostüm, und ich, um ein paar coole Kontakte aufzufrischen.

Am Sonntag zeigte uns Sabine noch bei einem abschließenden Kaffee ihr altes HeroQuest von 1989. Ehrfürchtig nahm ich die alten Figuren zur Hand und entsann mich der Zeit, als ich die erste Edition selbst noch besessen hatte.

Jetzt, wenn ich diese Zeilen schreibe, sind wir bereits auf dem Rückweg nach Hause, vollgepackt mit Büchern und Erinnerungen an muntere Tage.

Fotos: Michael Schnitzenbaumer 2026

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Über Michael Sagenhorn

Im bürgerlichen Leben: Michael Schnitzenbaumer, lebt in Poing bei München, mit seiner Frau Steffi und seinen beiden Kindern Tatjana und Sebastian. Beruflich ist er als Webentwickler tätig, und natürlich auch als Grafiker und Illustrator. Neben den Hobbys 'Fotografie', 'Reisen und 'Kochen' liest er für sein Leben gerne phantastische Romane. Sofern es seine Zeit zulässt, spielt er auch mal gern ein Computerspiel. Was ich mag! Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Empathie, Romantik - Ohrenstöpsel und Tante Gretels Apfelkuchen. Was ich nicht mag! Verrat, Geldgier (obwohl ich gegen Geld oder Reichtum gar nichts einzuwenden habe), Egomanie - früh aufstehen.

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