Jurassic World: The Experience – Hollywood Dinosaurier so hautnah wie nie

Michael Sagenhorn/ August 12, 2026/ Ausstellungen, Events/ 0Kommentare

Jurassic World: The Experience heißt die abenteuerliche Ausstellung, die in der Kleinen Olympiahalle München gastiert. Sie ist den Jurassic-Blockbustern gewidmet. Dementsprechend ist der Besuch auch wie ein Drehbuch aufgebaut. Das Skript: Wir besuchen eine der Dino-Inseln und erhalten als VIP-Besucher einen exklusiven Einblick in den Erlebnispark „Jurassic World“.

Erste Instruktionen, wie wir uns auf der Insel verhalten sollen, gibt uns eine Parkaufseherin während der Überfahrt mit einem Schnellboot auf die Insel. Gut instruiert verlassen wir anschließend das Boot.


„Gibt es bei dieser Dinosaurier-Tour auch mal Dinosaurier zu sehen?“

Jeder Jurassic-Park-Fan kennt wohl den bekannten Satz von Ian Malcolm (Jeff Goldblum) aus dem ersten Teil von 1993. Hinsichtlich der Ausstellung Jurassic World: The Experience kann ich die Frage eindeutig mit „Ja“ beantworten.

Gleich zu Beginn schreiten wir durch das gewaltige Eingangstor mit der Jurassic World-Aufschrift. Von fern sehen wir schon, was uns erwartet: die beeindruckende Brontosaurus-Kuh aus dem Film Jurassic Park. Man kann sich vorstellen, in welcher Todesgefahr wir uns befanden. Am Ende würden wir vollgeschleimt werden, wie das Mädchen im Film. Und dann? Wer weiß … Na, ja! Eigentlich war es gar keine ganze Kuh, sondern nur ein Kopf mit Hals. Trotzdem hat dieser Einstieg Lust auf mehr gemacht.


Die Tour, bei der sich die Park-Mitarbeiter ablösten, dauerte ungefähr 45 Minuten. Die Besucher können währenddessen nicht nur das Genlabor bestaunen, in dem Dinosaurier-Babys gezüchtet werden, sie erhalten auch eine Vorführung, wie der Velociraptor Blue trainiert wird. Und da muss ich sagen: Es hat sich schon viel bei der Entwicklung der Animatronics getan. Ein lebensgroßer Animatronic-Saurier flitzte mit flüssigen Bewegungen durch den Käfig. Da es in der Ausstellung relativ schummrig war, bekam man den Eindruck, das Urtier wäre real. Ein paar der jüngsten Besucher erlagen tatsächlich dieser Illusion.

Noch imposanter waren die Riesenfleischfresser. Zum einen gibt es den Indominus Rex zu sehen, einen alles überragenden Hybrid- Saurier aus dem Film Jurassic World, bei dem das T-Rex-Basisgenom mit der DNA von Velociraptoren, Tintenfischen und Baumfröschen gepaart wurde. 

Zum anderen darf als Höhepunkt der Ausstellung der T-Rex nicht fehlen, der – Spannung, Spannung – beinahe ausgebrochen wäre. Natürlich ist das Ganze auch ein kluger Kniff, die Besucher schnell weiterzulotsen, damit auch die hintere Gruppe nachrücken konnte.

Die Ausstellung dient rein der Unterhaltung. Gezeigt werden die Urzeit-Viecher aus der Jurassic-Park/Jurassic-World-Reihe, die bekanntlich nicht akkurat mit den neuesten Dino-Forschungen übereinstimmen müssen. Aber so nah ist man der Traumfabrik Hollywood selten.


Jurassic World: The Experience kann noch bis 16. September 2026 besucht werden. Wer in der Nähe ist und ein Faible für die Urzeittiere, bzw. -filme hat, wird sicher nicht enttäuscht sein.

Und am Ende meine eigene T-Rex-Kreation.


Weiterführende Links: 

https://www.olympiapark.de/de/veranstaltungen/jurassic-world-n5501


Bildquelle: Michael Schnitzenbaumer 2026, Artwork mit Unterstützung von ChatCPT

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Über Michael Sagenhorn

Im bürgerlichen Leben: Michael Schnitzenbaumer, lebt in Poing bei München, mit seiner Frau Steffi und seinen beiden Kindern Tatjana und Sebastian. Beruflich ist er als Webentwickler tätig, und natürlich auch als Grafiker und Illustrator. Neben den Hobbys 'Fotografie', 'Reisen und 'Kochen' liest er für sein Leben gerne phantastische Romane. Sofern es seine Zeit zulässt, spielt er auch mal gern ein Computerspiel. Was ich mag! Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Empathie, Romantik - Ohrenstöpsel und Tante Gretels Apfelkuchen. Was ich nicht mag! Verrat, Geldgier (obwohl ich gegen Geld oder Reichtum gar nichts einzuwenden habe), Egomanie - früh aufstehen.

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